Montagsleben
Mein Leben ist am Arsch.
Und das schon seid Monaten.
Warum? Ein paar Beispiele:
Mein Ex hat gewonnen, ich muß mein Pferd bei ihm lassen, weil ich keine Möglichkeit gefunden habe es zu holen oder da wegzubekommen. Es steht immernoch bei ihm. Er will es nach wie vor plattmachen, sowie den Rest meiner Sachen, die noch bei ihm sind, die ich aber eh abschreiben kann, weil nirgens mein Name dransteht.
Ein paar Sachen hatte er zu meinen Eltern gebracht und dabei ist er nicht grade pfleglich damit umgegangen. Größtenteils unbrauchbarer Schrott. Die Wertvollen Sachen hat er behalten.
Möbel hab ich grad keine. Die Möbelkohle vom Amt geht grade dafür drauf, das ich seine Schulden bezahle, weil er Geschäfte in meinem Namen gemacht hat und nicht bezahlt hat. Tjo. Pech gehabt.
Berlin mag ich immernoch nicht mehr als früher. Mein Umfeld ist teilweise der Ansichts, ich bräuchte doch eigendlich garnichts und das Leben wär doch viel leichter ohne Sachen und wo mein Problem mit Berlin liegt versteh ich ja selber kaum. Wegziehen ist so eine Sache. Meine Freunde wohnen hier und ich hab ein Alleinseiproblem. Und wer will mit sowas was zu tun haben?
Und ohne ein Zuhause das sich so anfühlt und ohne die entsprechende Gesundheit, die ich bräuchte um mir den Zustand zu erleichtern ist das alles ziemlich Mist.
Die ist inzwischen nämlich auch flöten. Rücken kaputt, Knie kaputt ständig Schmerzen. Im letzten Sommer eine schwere Depression, die immernochnicht vorbei ist. Keine Hoffnung, keine Ahnung, Streß und Langeweile. Posttraumatische Belastungsstörung Herzprobleme und Burnout. Therapie? Jo. Gefühlte Wirksamkeit gleich 1%. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.
Nur anstrengend.
Ich bin im letzten Sommer paarmal fast krepiert. Nichts selbstgemachtes, die ganz normale Krankheit. Umbringen? Ich bin vieleicht bekloppt aber noch lange nicht bescheuert.
Komm mir vor wie ein Wüstenwanderer. Überall Wüste weit und breit. Und kaum wer versteht das ich ein Problem damit habe.
Als ich krank wurde, war mein Freundeskreis auf einmal flöten. Zwei sind noch da. Tapfer.
Immernoch zwei mehr als die meiste Zeit meines Lebens.
Ich red überspitzt? Zu heftig? Mir ist das hier auch zu heftig. Muß ich trotzdem durch, da fragt keiner nach.
Leider bekomm ich meine Mundwinkel immer schwerer nach oben.
Und das schon seid Monaten.
Warum? Ein paar Beispiele:
Mein Ex hat gewonnen, ich muß mein Pferd bei ihm lassen, weil ich keine Möglichkeit gefunden habe es zu holen oder da wegzubekommen. Es steht immernoch bei ihm. Er will es nach wie vor plattmachen, sowie den Rest meiner Sachen, die noch bei ihm sind, die ich aber eh abschreiben kann, weil nirgens mein Name dransteht.
Ein paar Sachen hatte er zu meinen Eltern gebracht und dabei ist er nicht grade pfleglich damit umgegangen. Größtenteils unbrauchbarer Schrott. Die Wertvollen Sachen hat er behalten.
Möbel hab ich grad keine. Die Möbelkohle vom Amt geht grade dafür drauf, das ich seine Schulden bezahle, weil er Geschäfte in meinem Namen gemacht hat und nicht bezahlt hat. Tjo. Pech gehabt.
Berlin mag ich immernoch nicht mehr als früher. Mein Umfeld ist teilweise der Ansichts, ich bräuchte doch eigendlich garnichts und das Leben wär doch viel leichter ohne Sachen und wo mein Problem mit Berlin liegt versteh ich ja selber kaum. Wegziehen ist so eine Sache. Meine Freunde wohnen hier und ich hab ein Alleinseiproblem. Und wer will mit sowas was zu tun haben?
Und ohne ein Zuhause das sich so anfühlt und ohne die entsprechende Gesundheit, die ich bräuchte um mir den Zustand zu erleichtern ist das alles ziemlich Mist.
Die ist inzwischen nämlich auch flöten. Rücken kaputt, Knie kaputt ständig Schmerzen. Im letzten Sommer eine schwere Depression, die immernochnicht vorbei ist. Keine Hoffnung, keine Ahnung, Streß und Langeweile. Posttraumatische Belastungsstörung Herzprobleme und Burnout. Therapie? Jo. Gefühlte Wirksamkeit gleich 1%. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.
Nur anstrengend.
Ich bin im letzten Sommer paarmal fast krepiert. Nichts selbstgemachtes, die ganz normale Krankheit. Umbringen? Ich bin vieleicht bekloppt aber noch lange nicht bescheuert.
Komm mir vor wie ein Wüstenwanderer. Überall Wüste weit und breit. Und kaum wer versteht das ich ein Problem damit habe.
Als ich krank wurde, war mein Freundeskreis auf einmal flöten. Zwei sind noch da. Tapfer.
Immernoch zwei mehr als die meiste Zeit meines Lebens.
Ich red überspitzt? Zu heftig? Mir ist das hier auch zu heftig. Muß ich trotzdem durch, da fragt keiner nach.
Leider bekomm ich meine Mundwinkel immer schwerer nach oben.
...Nightingale... - 16. Apr, 10:43
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